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Multimedia

Apple will neue iPhones am 9. September präsentieren

Das Warten auf die neuen iPhones scheint ein Ende zu haben. Foto: Maja Hiitij

Das Warten auf die neuen iPhones scheint ein Ende zu haben. Foto: Maja Hiitij

Apple will laut US-Medienberichten seine neuen, größeren iPhone-Modelle am 9. September vorstellen.

Bildschirmgrößen 4,7 bis 5,5 Zoll

Die Geräte sollen Bildschirmgrößen von 4,7 und 5,5 Zoll haben, berichteten das “Wall Street Journal” und die Technologie-Website “Recode” am Dienstag unter Berufung auf informierte Personen und bekräftigten damit bisherige Informationen.

Beobachter rechnen mit goßer Nachfrage

Schon seit Monaten wird darüber spekuliert, dass Apple sich dem Branchentrend zu größeren Bildschirmen anschließt. Die aktuellen Modelle 5c und 5s bringen es nur auf 4 Zoll und gehören damit zu den Smartphones mit den kleinsten Bildschirmen auf dem Markt. Das Unternehmen wollte sich auf Nachfrage der Medien nicht äußern. Zeitweise war auch spekuliert worden, das größere der beiden neuen Modelle werde wegen technischer Herausforderungen in der Produktion später auf den Markt kommen.
Es wird mit einer sehr starken Nachfrage gerechnet. Nach früheren Informationen des “Wall Street Journal” bestellte Apple für die erste Produktionsrunde 70 bis 80 Millionen iPhones der neuen Generation – deutlich mehr als bei bisherigen Marktstarts.

Geräte kommen kurz nach der Präsentation in den Handel

Die Geräte kommen meist zehn Tage bis einige Wochen nach der Präsentation in den Handel. Es wäre das dritte Jahr in Folge, in dem Apple den September für die jährliche Erneuerung der iPhone-Modellpalette auswählt. 2013 wurden erstmals zwei Modelle vorstellt: Das teurere 5s und das etwas günstigere und einfachere 5c mit Kunststoffgehäuse.

Studium

Abenteuer Studium – neue Heimat, neue Leute, neuer Lebensabschnitt

Zündstoff-Mitarbeiterin Tessa erzählt von ihrem Abnabelungsprozess

Tessa RölertViele junge Leute bewerben sich nach dem Abitur auf einen Studienplatz. Dabei kann man aufgrund begrenzter Plätze kaum noch wählerisch sein, was den Studienort betrifft.

Man lässt eine Menge zurück

So ist es meistens der Fall, dass die Schulabsolventen in ihre erste eigene Wohnung ohne ihre Eltern ziehen. So war es auch bei mir. Als ich die Zusage für einen Studienplatz in Wilhelmshaven im Briefkasten gefunden habe, habe ich mich natürlich riesig gefreut. Aber gleichzeitig wird einem immer klar, was das noch bedeutet. Man lässt eine Menge zurück, wenn man das Abenteuer Studium antritt, vor allem, wenn es in einer weiter entfernten Stadt beginnt. Familie, Freunde und die Heimatstadt.

Die alte Clique fällt auseinander

Vor allem die Freunde verstreuen sich oft in alle Richtungen, da ist es schier unmöglich, sich so häufig wie zu Schulzeiten zu sehen. Anfangs fällt das noch stark auf, dass die alte Clique auseinanderfällt. Aber sobald das Studium anfängt, man neue Aufgaben hat und vor allem unzählbar viele neue Leute kennen lernt, beginnt der neue Lebensabschnitt. Kontakt halten zu den alten Freunden kann man über Facebook und Whatsapp problemlos, die persönlichen Treffen kommen jedoch oft zu kurz. Als ich gerade nach Wilhelmshaven gezogen war, bin ich noch jedes Wochenende nach Hause gefahren, was vier Stunden mit dem Zug dauert. Ich war noch nicht richtig angekommen in Wilhelmshaven, wollte meine Freunde und Familie, die in der Heimat geblieben waren, so oft wie möglich sehen.

Weder in der neuen noch in der alten Heimat wohlgefühlt

Im zweiten Semester fühlte ich mich eine Zeit lang weder in Wilhelmshaven zu Hause, noch in der Heimat, da ich mich bereits ein wenig an die neue Stadt gewöhnt hatte, Lage jedoch noch nicht hinter mir lassen wollte. Doch je länger man in der neuen Stadt ist, desto engere Freundschaften schließt man und desto mehr wird das Neue zum neuen Alltag. Bis man gar nicht mehr merkt, dass man früher lieber in der Heimat war. Und dann stört es gar nicht mehr so, wenn man am Wochenende plötzlich so viel zu tun hat, dass man gar nicht nach Hause fahren kann. So wird Stück für Stück das Neue und Unbekannte das Alte und Gewohnte, und die Heimatstadt wird zur netten Abwechslung.

Fußball

 Der Trugschluss des Torwarts beim Elfmeter

Torhütern ergeht es beim Ellfmeterschießen ähnlich wie Glücksspielern. Foto: Thomas Eisenhuth/Archiv

Torhütern ergeht es beim Ellfmeterschießen ähnlich wie Glücksspielern. Foto: Thomas Eisenhuth/Archiv

Beim Elfmeterschießen muss sich der Torwart intuitiv für eine Ecke entscheiden. Ein vom Profifuß getretener Ball ist meist schlichtweg zu schnell für eine gezielte Reaktion.

Torhüter erliegen einem klassischen Denkfehler

Bei der Entscheidung für den richtigen Sprung erliegen die Torhüter häufig einem klassischen Denkfehler – das jedenfalls berichten Forscher vom University College London im Fachjournal “Current Biology”. Ihre Beobachtung: Schießen die Feldspieler vorzugsweise in eine Ecke, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Torwart beim nächsten Schuss in die entgegengesetzte Richtung springt.

Psychologen sprechen von einem “Spielertrugschluss”

Psychologen sprechen bei diesem Entscheidungsphänomen von einem “Spielertrugschluss”. Ihm zugrunde liegt eine falsche, wenn auch weit verbreitete Vorstellung von Zufallsmerkmalen. Ursprünglich entstand der Begriff bei der Erforschung von Glücksspielen. Auch am Roulette-Tisch erwarten die Spieler, dass nach häufigem Ziehen von “Rot” vermehrt “Schwarz” auftritt. Doch das subjektive Gefühl eines ausgeglichenen Farbenverhältnisses ist ein Trugschluss. Die Wahrscheinlichkeit bleibt unabhängig vom Auftreten der Ergebnisse bei jedem Zug dieselbe.

Parallelen zum Glücksspiel

Die Parallelen zum Glücksspiel entdeckten die Wissenschaftler bei der Analyse von 361 Schüssen aus 37 Elfmeterschießen bei Welt- und Europameisterschaften zwischen 1976 und 2012. Wie Roulettespieler erwarten auch Torhüter demnach unbewusst ausgeglichene Schüsse gut verteilt auf die linke und rechte Ecke des Tores. “Überraschenderweise versäumen es die Schützen, diesen Vorteil zu ihren Gunsten zu nutzen”, wird Hauptautor Erman Misirlisoy in einer Mitteilung zur Studie zitiert.

Großer Druck beim Schützen

Den Grund vermuten die britischen Forscher im großen Druck, der auf den Schultern der Schützen lastet. Die Spieler seien auf den Moment des eigenen Schusses fokussiert und weniger auf die Abfolge. Für die Torhüter haben Misirlisoy und seine Kollegen ebenfalls einen guten Ratschlag: Aus ihrer Sicht sei eine gute Strategie, sich vor dem Spiel für eine zufällige Abfolge von Ecken zu entscheiden und diese Strategie zu verfolgen, komme was wolle.

Hollands Torhüter mit psychologischen Tricks

Eine andere Möglichkeit ist demnach das Verunsichern des Schützen durch psychologische Tricks. Bei der Weltmeisterschaft in Brasilien wechselte der niederländische Nationaltrainer Louis van Gaal kurz vor dem Elfmeterschießen im WM-Viertelfinale gegen Costa Rica den Ersatztorwart Tim Krul ein. Dieser redete vor jedem Strafstoß auf die gegnerischen Spieler ein, fuchtelte mit den Händen herum und ließ sich aufreizend viel Zeit, um ins Tor zurückzukehren. Mit Erfolg: Krul parierte zwei Strafstöße.

Buchrenzension

„Blackout – Morgen ist es zu spät“ von Marc Elsberg

„Uns passiert so etwas nicht.“ Und wenn doch?

Von Tessa Rölert

Marc Elsberg, 1967 in Wien geboren, zieht seine Leser mit „Blackout“  unausweichlich in seinen Bann, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt. Ein raffinierter, packender Thriller, der uns zeigt, wie gefährlich unsere Abhängigkeit von der Elektrizität wirklich ist.

Geschichte eines verheerenden Stromausfalles und die Machtlosigkeit der Menschen

Viele haben es selbst schon erlebt, es gewittert und die Sicherung springt raus. Keine große Sache, man geht zum Sicherungskasten und schaltet sie wieder ein. Der Strom ist wieder da. Ende der Geschichte. Nicht so in „Blackout“. Marc Elsberg verstrickt uns in eine Geschichte eines verheerenden Stromausfalles, der die Machtlosigkeit der Menschen offenbart. Er führt uns schonungslos vor Augen, wie abhängig wir von der Elektrizität sind und wie wenig Einfluss wir tatsächlich haben, wenn mal etwas schief läuft. Verschiedene Lösungsansätze, die wenig gewinnbringend sind und stets die Frage im Hinterkopf: Wer ist für dieses Chaos verantwortlich? Ein Zufall?
Der Leser verfolgt verschiedene Handlungsstränge, die in verschiedenen Orten Europas starten und mehr und mehr miteinander verschmelzen. Dabei gerät er in einen Strudel von Ratlosigkeit, Spannung und unaufhaltsamer Gefahr. Beim Lesen beschleicht einen das Gefühl von Beklemmung und man wünscht sich zu üben, wie man Feuer ohne Elektrizität erzeugen kann.

Geniales Werk, gradliniger Schreibstil und grandiose Handlung

Elsberg verknüpft technisch umfangreiches Wissen mit dem Verhalten der Menschen in Ausnahmesituationen und scheut sich nicht davor, uns die hässliche Seite der Menschheit vor Augen zu führen. Diese Mischung macht es unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen. Der Leser ist bis zum (bitteren?) Ende gefangen in einem selbstzerstörerischen Strudel aus Ungewissheit, Angst und Verzweiflung. Geniales Werk, gradliniger Schreibstil und grandiose Handlung. Unbedingt lesen!

Viel recherchiert

Für seinen Thriller hat Elsberg viel recherchiert. Er sprach mit „Fachleuten aus verschiedenen Bereichen, etwa aus der Energie- und IT-Branche oder aus dem Katastrophenschutz.“ Außerdem zog er Nachrichten- und Fachmagazine hinzu und bezieht spezielle Studien ein. Parallel zu seinen Recherchen entstand eine großangelegte Studie im Auftrag des Deutschen Bundestages über die Folgen eines länger anhaltenden, großflächigen Stromausfalls in einem Teil Deutschlands. Die Studie kam im Wesentlichen zu denselben Ergebnissen. Einige Details und Erkenntnisse flossen in seinen Thriller ein. Das Buch ist als gebundene Ausgabe, als Taschenbuch (Blanvalet Verlag) und als E-Book erhältlich.

 

Diebstahl

Lebensgroßes Deko-Holzschaf in Bielefeld gestohlen

Ein unbekannter Dieb entwendete ein lebensgroßes Holzschaf in Bielefeld in der Neustädter Straße. (weiterlesen …)

Sex

Online-Sextreffs locken Tausende

Der Online-Dating-Markt in Deutschland boomt.  Foto: Rene Ruprecht

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Die Betreiber von Sex-Portalen im Internet verzeichnen steigende Nutzerzahlen. (weiterlesen …)

Mode

Von Lagerfeld bis Stan Smith – Turnschuhe boomen

Herbert Hofmann mit coolen Sneakers.  Foto: Jörg Carstensen

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Selbst Karl Lagerfeld kann sich dem Hype nicht entziehen. Bei seiner Chanel-Show in Paris trugen die Models Turnschuhe. (weiterlesen …)

Netzsicherheit

Leitfaden soll Jugendlichen beim Umgang mit Internet helfen

Ein Mädchen mit dem neuen Internet-Leitfaden für Jugendliche. Foto: Bernd von Jutrczenka

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Mit einer Broschüre über Sicherheit, Privatsphäre und Recht im Internet sollen Jugendliche zur Diskussion über ihren Umgang mit dem Netz angeregt werden. (weiterlesen …)

PISA

Jeder fünfte 15-Jährige scheitert an Alltagsproblemen

Schüler eines Gymnasiums in Bayern schreiben das Wort "Pisa" an eine Tafel. Foto: Armin Weigel/Symbols

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Jeder fünfte 15-Jährige in Deutschland ist mit dem Lösen von Alltagsproblemen überfordert. Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Sondererhebung des fünften Pisa-Schulvergleichstest. (weiterlesen …)

Walfang

UN-Gericht stoppt Japans Jagd auf Wale (weiterlesen …)

Bruchlandung

Heißluftballon verfängt sich im Flutlichtmast (weiterlesen …)

Fitness-Armbänder

Fitness-Armbänder: Kunden klagen gegen Fitbit

Fitbit musste über eine Million seiner Armbänder Fitbit Force zurückrufen. Foto: Britta Pederson

Fitbit musste über eine Million seiner Armbänder Fitbit Force zurückrufen. Foto: Britta Pederson

Kunden der Fitness-Armbänder Fitbit ziehen rund vier Wochen nach dessen Rückrufaktion gegen den Hersteller vor Gericht. Im US-Staat Kalifornien sei eine Sammelklage eingereicht worden, berichtete das “Wall Street Journal”. (weiterlesen …)