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Fernsehen

Lanz: „Jetzt aufzuhören, wäre uncool“

Markus Lanz will durchhalten.  Foto: Henning Kaiser

Markus Lanz will durchhalten.
Foto: Henning Kaiser

Wetten, dass..?“-Moderator Markus Lanz (44) hat von Beginn an mit Anfeindungen gerechnet. Der Augenblick, in dem er als Nachfolger von Thomas Gottschalk den Zuschlag für den Showklassiker im ZDF bekommen habe, sei „kein Tag der Freude“ gewesen, sagte Lanz in einem Interview mit dem „Stern“.

Gedanklich mal die Spülung drücken

„Ich wusste, dass ich auf eine Lichtung rausgehe, und die Typen sitzen schon da mit gespannter Flinte“, sagte Lanz über die Kritiker. Und mit dem Blick auf das „Bashing“ im Netz meinte er: „Wenn der Shitstorm kommt, müssen Sie in der Lage sein, gedanklich einfach mal die Spülung zu drücken. Wenn Sie das nicht tun, gehen Sie kaputt.“

Lanz will weitermachen

Lanz, unter dem die Quote von „Wetten, dass..?“ auf den Tiefstand von zuletzt 6,55 Millionen Zuschauern gesunken ist, sieht sich „nicht als Verlierer“, räumt aber Fehler ein: Über die Szene mit Hollywood-Star Gerald Butler, der sich im Mallorca-Special Eiswürfel in den Schritt kippen musste, sagt Lanz heute: „Das hätten wir nicht machen sollen.“
Lanz will weitermachen. Spekulationen, „Wetten, dass..?“ in Augsburg an diesem Samstag könnte seine letzte Ausgabe sein, hält er für „völligen Quatsch – Jetzt aufzuhören, wäre uncool. Schon um ein paar Leute aus der Meute zu ärgern, muss ich weitermachen. Das Wichtigste aber ist: Es gibt Millionen von Menschen, die diese Sendung lieben.“

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