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Mode

 
Junger Lagenser gründet eigenes Modelabel

 

Steffen Redeker präsentiert ein T-Shirt seines Modelabels „Red.Clothing“.                Foto: Maximilian Röschlein

Steffen Redeker präsentiert ein T-Shirt seines Modelabels „Red.Clothing“. Foto: Maximilian Röschlein

Steffen Redeker aus Lage ist 21 Jahre alt und hat jüngst seine eigene Modemarke „Red.Clothing“ gegründet. Zündstoff-Mitarbeiterin Tessa Rölert hat ihn getroffen und ihm einige Fragen über die Produkte, den Entstehungsprozess und die Zukunft von „Red.Clothing“ gestellt.

Wie bist Du darauf gekommen, deine eigene Mode zu kreiern?
Steffen:
Ich war das letzte Jahr in der Welt unterwegs, überwiegend habe ich mich im australischen Melbourne aufgehalten. Ich habe viele inspirierende Leute kennengelernt, die etwas eigenes auf die Beine gestellt haben, sei es mit Musik, Mode oder im Schauspielbereich. Melbourne ist zwar nicht berühmt für Mode, aber in Australien bekannt dafür.

Hast Du bereits in Melbourne angefangen, Mode zu entwerfen?
Steffen:
Erste Ideen hatte ich dort schon, aber konkret angefangen habe ich erst, als ich Ende Mai wieder in Deutschland war. Anfangs habe ich niemanden eingeweiht, habe alles in Ruhe begonnen.

Was ist Dir an deiner Mode besonders wichtig? Was zeichnet sie aus?
Steffen:
Bei den T-Shirts war mir der Schnitt am wichtigsten. Es sollte oversize (lang geschnitten) und unisex sein. Auf Grund dessen, hatte ich zunächst Schwierigkeiten, eine Firma zu finden, die meine Ideen umsetzt, da die Wenigsten überhaupt länger geschnittene Shirts im Sortiment haben.

Hast Du Vorbilder in der Modewelt? Hast du dich an jemandem orientiert?
Steffen:
In den T-Shirts habe ich eigentlich den Melbourne-Style verwirklicht. Dort tragen fast alle lange T-Shirts in ähnlichem Design. Als ich nach Deutschland zurückkam, fiel mir stark auf, dass das hier keiner trägt. Der Style nimmt hier auch zu, aber der Unterschied zu Melbourne ist noch sehr groß.

Wie bist Du auf den Namen „Red.Clothing“ gekommen?
Steffen:
„Red.Clothing“ ist eine Kombination aus meinem Nachnamen, Redeker, und der Farbe Rot. Ich habe den Namen ausgewählt, da er einprägsam und leicht zu merken ist. Außerdem hat er so Bezug auf mich, ohne dass es einem direkt auffällt.

Wer arbeitet alles mit an „Red.Clothing“?
Steffen:
Bisher arbeite ich alleine daran. Mein Freund Maximilian Röschlein macht die Fotos, die Models auf der Internetseite, die meine Mode präsentieren, sind Freunde von mir. Generell bekomme ich viel Unterstützung von Freunden, mit einigen von ihnen, zum Beispiel Sebastian Klefisch, werde ich in Zukunft wohl auch enger zusammenarbeiten.

Wie hast Du die Produktion finanziert?
Steffen:
Ich konnte alles aus meinen eigenen Rücklagen finanzieren und habe von meiner Auslandsreise auch noch australische Steuern zurückbekommen. Das hat vorerst gereicht.

Planst Du, deine Produkte neben dem Online-Shop auch in Geschäften anzubieten?
Steffen:
Langfristig ist das der Plan. Ich möchte meine Mode gerne in Geschäften in größeren Städten anbieten. Im Online-Shop kann man die Produkte zwar weltweit kaufen, der Fokus liegt aber auf Deutschland und den Vertrieb hier.

Wie sieht die Zukunft generell für „Red.Clothing“ aus?
Steffen:
Ich plane eine Winterkollektion, also vor allem Pullover. Dabei bleibe ich bei dem schlichten und zurückhaltenden Stil, der bereits die T-Shirts bestimmt. Dabei sollen die Pullover anders als die Shirts eine normale Länge haben. Ich mag den Style, bei dem das Shirt länger ist als der Pullover. Wie die neue Kleidung letzten Endes aussieht, kann ich momentan aber noch nicht sagen, da ich erst am Anfang der Planung bin. Die neuesten Infos bekommt man aber auch immer auf meiner Website www.r3dclothing.com oder auch auf der Facebookseite www.facebook.com/r3d.clothing

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