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Literatur

Spannende Lektüre mit viel Witz

Das Amulett von Samarkand begeistert durch Authentizität und Ironie – Buchtipp von Zündstoff-Mitarbeiter Felix Hostert

Dem 5000 Jahre altem Dschinn Bartimäus stinkt es: schon wieder wird er von einem jungen Rotzlöffel von Zauberer beschworen! Zuerst hofft er, dass er nur einen kurzen Botenflug oder ähnliches erledigen soll, doch dann soll er für seinen Meister ein zauberkräftiges Amulett aus dem Haus dessen Erzfeindes Simon Lovelace stehlen, der zufällig ein sehr mächtiger Zauberer mit starken Dienern ist. Doch da Bartimäus dem Befehl seines Meisters folgen muss, macht er sich widerwillig an die Arbeit, in der Hoffnung, bald wieder entlassen zu werden. Allerdings giert Simon Lovelace nach immer mehr Macht und schon bald muss Bartimäus um sein eigenes und das Leben seines Meisters fürchten. Ich finde dieses Buch sehr unterhaltsam und lustig, Bartimäus sieht seine Lage durchgehend mit Ironie und macht lustige Bemerkungen in Form von Fußnoten. Außerdem ist das Buch so gut geschrieben, dass man von der ersten Seite an das Gefühl hat, dabei zu sein, und diese Spannung wird die ganze Zeit über aufrecht gehalten. Auch hat es mir gefallen, dass der Autor öfters die Perspektive wechselt und das Geschehen aus der Sicht einer anderen Person beschreibt.

Bartimäus: Das Amulett von Samarkand von Jonathan Stroud

Das Buch kostet 9,95 Euro

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