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Sport

Nur im Team ist man cool

Zündstoff-Mitarbeiter Moritz Friedenberg  hat nichts für Volleyball über, sondern liebt Basketballsport – warum er Körbe, Hip-Hop und coole Stimmung mag – erfahrt Ihr hier.

Es ist nicht lange her, dass bei dem bloßen Begriff Basketball Unwissende zuerst an eine Sportart aus Amerika dachten, bei der hauptsächlich große Menschen aktiv sind. Auch wird er noch oft als körperloser und monotoner Ballsport abgestempelt, ohne dass sich weiter mit diesem beschäftigt wird. Doch im Laufe der letzten Jahre fand die Sportart in Europa allmählich Anklang und immer mehr Menschen, speziell Jugendliche, diese Sportart ausüben. Hierbei stellt sich die Frage, woher diese plötzliche Anerkennung kommt und was diesen Sport überhaupt ausmacht?

 

Basketball Amerikanische Elemente im Basketball
Zuerst ist es erwähnenswert, dass einige Grundelemente aus Amerika übernommen werden, die Basketball ausmachen. Hierzu gehören vor allem die aufwendigen Prozeduren oder Rituale während eines Spiels, welche die Zuschauer unterhalten und mitreißen, wie zum Beispiel das zur Show stellen von Cheerleadern während den Pausen. Auch laufen die Spieler unter dem Beifall der Fans extra vor jeder Partie in die Halle ein, was durch aufwendige Lichteffekte begleitet wird.

 

Verbindung mit der Hip-Hop Kultur

Ein weiterer Aspekt ist, dass diese Sportart in Verbindung mit der Hip Hop Kultur steht, welche sich unter anderem aus Kleidung und Musik zusammensetzt. So ist es üblich, dass auch in den Basketballhallen in Deutschland ‚‚Amirap‘‘ läuft und sich der klischeehafte Basketballer durch weite Kleidung und Kappen auszeichnet. Folglich führt diese Verbindung dazu, dass insbesondere in dieser Kultur der Sport einen immer größer werdenden Bekanntheitsgrad genießt.

Keine Ausschreitungen beim Basketball

Außerdem kann über die Anhänger und Fans von spezifischen Vereinen gesagt werden, dass diese üblicherweise nicht für Ausschreitungen in dem Maße bekannt sind, wie man es beispielsweise aus dem Fußball kennt. Der Großteil nimmt an den Veranstaltungen teil um ein Spiel zu sehen, welches von seiner Dynamik und seiner Schnelligkeit lebt und nicht um Beteiligte auf physischer oder mentaler Ebene anzugreifen. Dies tut dem Sport gut und gibt Interessenten die Möglichkeit, sich mit dem vielfältigen Regelwerk und den taktischen Marschrouten besser befassen zu können.

Nur im Team ist man cool 

Da ich selbst aktiv in einem Verein spiele, hatte ich die Möglichkeit, meinen Trainer und einen meiner Mitspieler nach ihrer Meinung zu befragen, was für sie Basketball sehenswert macht. „Ein wichtiger Aspekt, welcher die Spannung ausmacht ist, dass man entweder das Spiel gewinnt oder verliert“, so der TuRa Elsen Coach Robert Wollschläger. Was außerdem zählt ist, dass „Spielhighlights nicht nur durch einzelne Spieler entstehen, sondern auch Teamleistung extrem cool aussehen kann.“ Dies antwortete mein Mitspieler Nicolas Langham auf die Frage, warum er sich lieber Basketball als irgendeine andere Sportart anschaut.

Einfach vorbeischauen“

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es für jeden andere Aspekte sind, die diesen Sport sehenswert machen. So sind es für den einen die vielen Kleinigkeiten , welche zur Atmosphäre bei einem Basketballspiel beitragen und für die anderen die Tatsache, dass dieser Sport von seiner Dynamik und Schnelligkeit lebt und fast jedes Spiel bis zum Ende hin Spannung verspricht. Wer nach diesem Artikel daran interessiert ist, Basketball eine Chance zu geben, kann sich in in Paderborn ein Spiel der Finke Baskets angucken, welche zurzeit in der zweiten Bundesliga spielen und ihre Heimspiele in der Maspernhalle austragen. Ich persönlich würde mich freuen, demnächst neue Gesichter bei den Spielen zu sehen.

 

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