Zündstoff Rotating Header Image

Tierisch – Ameisen ein oft unterschätztes Insekt

Holger Sonnenburg, Dipolom Biologe und Partick Dolle von der Biologischen Station Lippe untersuchen einen Ameisenhügel. Archivfoto: Brinkmeier

Für viele sind kleine Quälgeister, es gibt sie in Millionen und ihre Bisse können schmerzhaft sein – Doch was haben diese kleinen Insekten wirklich drauf?

In den folgenden Zeilen geht es um ein Tier, was von vielen Menschen unterschätzt und oft mir Insektiziden bekämpft wird, doch was die Ameisen alles vollbringen können gibts hier ..

Ameisen gibt es überall, sowohl in der Wüste, im Hochgebirge aber auch am Polarkreis. Es klingt unmöglich doch von den 12.500 bekannten Arten, wovon ca.180 in Europa leben, gibt es wirklich Arten, die am Polarkreis heimisch sind.                                                   Eine sibirische Ameisen Art überwintert sogar in einer Art Kältestarre bei unter -40°C. Neben diesen gibt es auch Tiere, die unter Wasser, in australischen Teichen leben.

Jeder kennt sie und saß vielleicht schon einmal unbeabsichtigt darin – die Ameisenhügel. In ihnen leben die Ameisenstaaten, die überwiegend aus unfruchtbaren Weibchen und einer oder mehrerer Königinnen, die für den Nachwuchs zuständig sind, bestehen.            Die männlichen Ameisen, die lediglich für die Begattung der Königin zuständig sind, sterben nach dem Hochzeitsflug und werden von den Arbeiterinnen als Nahrung betrachtet.

Es juckt- Oh nein! Ein Ameisenbiss kann unangenehm werden, denn das enthaltene Gift, ähnlich wie bei Wespen oder Bienen, kann allergieauslösend wirken. Man sollte immer aufpassen, was einem zum Beispiel am Bein krabbelt, da die kleinsten Ameisen weniger als ein Millimeter lang und die größten bis zu sieben Zentimeter lang sein können.

Und weiter geht es mit Superlativen. Rund 5760 Kilometer lang ist die größte bekannte Ameisenkolonie. Sie erstreckt sich von der Küste der Italienischen Riviera bis hin den Nordwesten Spaniens.

Die Biomasse aller Ameisen auf der Erde übersteigt die des Menschen bei weitem, obwohl eine einzelne Ameise je nach Art und Kaste nur etwa 6 bis 10 Milligramm wiegt.

Würden Ameisen beiden Olympischen Spielen mitmachen, würden sie sicherlich eine Goldmedaille im Gewichtheben erreichen, da Blattschneideameisen können das Zehnfache ihres Körpergewichtes transportieren.

In einigen Ländern gelten Ameisen sogar als Delikatesse. Beispielsweise in Mexiko werden mit Honig vollgefressene Ameisen, auch als „Honigtöpfe“ bezeichnet, die in Schokolade getaucht gegessen werden.

Auch in NRW gibt es rund 65 Ameisenarten, davon alleine rund 30 in Lippe, bestätigte die biologische Station Lippe.

Quelle: rp-online.de

4 Comments

  1. Quarry sagt:

    Na bis 7 Zentimeter gross stimmt nicht : http://de.wikipedia.org/wiki/Camponotus_gigas

    1. Dirk sagt:

      Ich weis, dass Wikipedia eine super Quelle ist, doch leider nicht wist wissenschaftlich! jeder kann dort reinschreiben was er will! Es stimmt zwar, dass unsere heimischen Ameisen nicht sehr groß werden, doch auf anderen Kontinenten est es bei über 1000 Arten nicht der Fall. Stöber doch einmal ein bisschen in diesem Forum. Die Leute da haben echt Ahnung was Ameisen betrifft..

      http://ameisenforum.de/#post890

      Grüße

      1. Quarry sagt:

        ein Ameisenforum hat mich auf Wiki geschickt 😉

        1. Dirk sagt:

          Dann schau dir mal meine Quelle an: http://www.rp-online.de/wissen/leben/15-erstaunliche-fakten-ueber-ameisen-1.568847

          Der 5. Unterpunkt! 😉

          Grüße

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


9 − vier =