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„Musik ist unser Leben“

Die fünf Mitglieder der Band „Jonny Park“, Dominik Tegeler (17), Lukas Schreiber (16), genannt Schreiber, Jan Martin Stangier (16) und Jan-Lukas Kastrup (15), bekannt als Luke, sprechen über ihre Anfänge, Vorbilder und Bedeutung der Musik. Leider konnte Lukas Schreiber bei dem Interview nicht anwesend sein. Mit der Band sprachen die Zündstoff-Mitarbeiterinnen Berru Arslan und Laura Hempelmann.

Wie habt Ihr Euch eigentlich kennengelernt?
Luke: Wir haben uns kennengelernt am Schulfest, das war am 2. Oktober 2009. Dominiks Cousine Alina hat mich gefragt, ob ich mit ihr und noch einem anderen Mädchen da auftreten möchte. Dann hab ich gesagt, dass wir noch einen Schlagzeuger und einen Bassisten brauchen, also habe ich Jan, den Bassisten von der Band, in der wir vorher gespielt haben, „16-Eyes“, mitgebracht. Alina hat Dominik noch gefragt, ob er nicht auch kommen könnte und dann haben wir uns da zum ersten mal getroffen, zusammen geprobt und haben schon gesagt, ist ganz cool, wir harmonieren und können gut zusammen spielen.
Jan:
Dominik, erzähl doch mal was du gedacht hast, als wir reinkamen.
Dominik: Alina hat mir erzählt, sie hat einen Bassisten und einen Gitarristen und dann hab ich mir gedacht, dass sind bestimmt solche ‚0815-Gitarristen’ mit langen Haaren. (lacht)
Luke: Und dann kamen wir rein mit langen Haaren. (lacht)

Und wo sind Alina und Freundin jetzt?.
Jan: Das hat einfach nicht harmoniert.
Luke: Dann haben wir einen unserer besten Freunde zum Gitarristen auserkoren, das war dann Lukas Schreiber.
Jan: Als wir ihn gefragt haben, hat er grade erst angefangen Gitarre zu lernen.

Und was ist mit Euch, wie lange spielt Ihr schon?
Dominik: Ich und Schreiber spielen seit 2 Jahren Gitarre. Aber ich spiele schon 5 Jahre Schlagzeug.
Luke: 9 Jahre. Und ich spiele außerdem Schlagzeug, Bass, Klavier und fast alles ein bisschen.
Jan: Ich spiele seit 7 Jahren. Aber auch Schlagzeug und Gitarre.

‚Jonny Park’ ist ja ein ziemlich ungewöhnlicher Name. Wie kommt Ihr eigentlich darauf?
Luke:
Die Idee kam uns als wir das Lied ‚Hey Jonny Park’ von der Band „Foo Fighters“ gehört haben.

Und was habt Ihr dann unternommen, um bekannter zu werden?
Luke: Wir haben versucht viele Auftritte zu kriegen und haben bei einem Talentwettbewerb in Lage im Hot mitgemacht.

Welcher Platz?
Dominik:
2. Die Feuerschlucker waren einen Punkt vor uns. Aber wir hatten das Publikum auf unserer Seite.
Luke: Und dadurch haben wir dann den Auftritt im „Hot“ gewonnen und dann gab es in Lage ganz viele Plakate auf denen stand ‚Jonny Park in Concert’, dass war schon ziemlich cool zu lesen.
Jan: Wir spielen außerdem auch auf Geburtstagen und Partys.

Schreibt Ihr die Songs denn eigentlich selber?
Luke: Ja, wir covern nicht nur. Es ist uns sehr wichtig, dass wir auch unsere eigenen Songs schreiben.

Und wie schreibt Ihr die? Zusammen oder jeder für sich?
Luke:
Also Schreiber, Jan und ich schreiben meistens den Song und Dominik dann den Text dazu.

Wie würdet Ihr Eure Musik beschreiben?
Dominik:
Wir machen so eine Mischung aus „Foo Fighters“, „Black Stone Cherry“ und „Slash“.

Was war denn Euer erster eigener Song?

Jan:
Der erste Song den wir geschrieben haben war ‚Brand New Song’. (lacht.)
Luke:
Ja und dann haben wir versucht eigene Songs aufzunehmen. Also wir haben uns zu viert auf den Dachboden geqeutscht (lacht.). Entstanden ist daraus eine Art Demo-CD, damit man etwas hat was man mal reinreichen kann für ein Konzert oder so was. Und wir haben insgesamt, wenn man alles mitzählt, so ungefähr 25 eigene Songs.

Was war Euer größter und wichtigster Auftritt?
Dominik: Das war beim ‚Thursday Night Fever’ in Detmold am Stadtgymnasium, wo ich zur Schule gehe. Das waren drei Abende und pro Abend ungefähr 450 Besucher.
Jan:
Eigentlich waren das zwei Abende, aber die Karten waren so schnell ausverkauft, also haben sie noch einen dritten Abend für die Eltern dazwischen geschoben.

Seid Ihr auch mit anderen Bands befreundet?
Luke:
Einmal im Jahr fahren wir mit befreundeten Bands zu so einem Wochenende nach Möllenbeck in Rinteln. Und dann proben wir da mit den Leuten und machen Blödsinn und so was. Und eine Band, mit denen wir total dicke sind, kommen auch jedes Jahr – „die Fraggllzz“. Jedes Jahr ist da auch das Irish Folk Festival und da haben wir auch am Eingang gespielt.

Wo probt Ihr?
Luke:
Wir sind grade dabei einen neuen Proberaum in Pivitsheide einzurichten, wir mieten uns da neuerdings einen Raum.

Spielt Ihr demnächst auch mal wieder hier in der Nähe?
Jan:
Mit großer Sicherheit spielen wir demnächst bei ‚Lippe Open Air’.
Luke:
Und ein Ziel wäre auch nächstes Jahr Woodstick in Lage zu spielen.

Was habt Ihr für Ziele?
Dominik:
Also erstmal hoffen wir, dass wir in nächster Zeit häufiger Konzerte spielen können. Auch größere Auftritte und vor allem regelmäßig. Am liebsten würden wir mal in den Rock Clubs in der Umgebung spielen. Und ein Ziel wäre auch, dass man dann irgendwann auch nur noch die eigenen Songs spielt und die Leute grade wegen den eigenen Sachen kommen und die gut finden.

Seid Ihr sehr eigentlich nervös vor Auftritten?
Luke:
Mittlerweile geht es eigentlich, ein bisschen nervös ist man ja immer, man will auch gut sein und sein Bestes geben.

Eine letzte Frage: Was bedeutet Musik für Euch?
Luke:
Musik.. das kann man gar nicht ausdrücken, Musik drückt sich ja selber aus. Also es ist zum Beispiel was anderes, ob man nur Musik hört oder selber Musik spielt. Es ist viel intensiver, wenn du das auf der Bühne spielst oder für Dich selber spielen kannst, als wenn du nur Musik hörst. Musik sind einfach diese vielen feinen Nuancen, die drin stecken und diese Stimmung ausdrücken. Man verarbeitet in Musik auch irgendwie seine Lebensereignisse. Wenn man zum Beispiel grade was schlimmes erlebt hat, dann schreibt man auch eher was trauriges.
Dominik:
Man kann schon sagen das Musik quasi mein Leben ist, ich drücke einfach alles in den Songs aus, was ich so momentan empfinde.
Jan:
Musik ist für mich einfach mein Leben. Musik ist einfach immer für einen da, wie ein bester Freund. Genauso wie Gitarren. Weil mit Gitarren kann man Musik machen und deswegen sind sie wunderschöne Wesen, sie sind Lebewesen, es ist nicht einfach nur ein Instrument. Sie sind einfach wie eine zweite Familie, sie sind immer für einen da, wenn man grade gut drauf ist, dann kann man mit denen schön, was weiß ich, so’n bisschen abrocken, wenn man schlecht drauf ist, dann sind sie immer für einen da und trösten einen.

Wenn ihr mehr von den Jungs wissen wollt, dann guckt doch mal auf www.facebook.com/heyjonnypark vorbei.
Wer gerne mal etwas von der Band hören möchte, kann sich die Aufnahmen By The Way, When You Saw und The Fall anhören.

One Comment

  1. Opi (von Dominik ) sagt:

    Alles Super,Auch Euer Auftrit bei meinem Geburtstag -Nochmals vielen Dank

    und macht weiter so,Ich wünsche immer viel Erfolg,und viele Autritte. Opi

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