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Google+ vs. Facebook – Wer hat die Nase vorn?

Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter nutzt heutzutage fast jeder. Sie sind ein fester Bestandteil des Alltags vieler Menschen geworden und bieten zahlreiche Möglichkeiten, sich mit Freunden zu vernetzen, neue Leute kennenzulernen oder die aktuellen Neuigkeiten zu erfahren.
Mit seinen über 750 Millionen Nutzern ist Facebook das größte und bekannteste dieser Netzwerke. Nach seiner Gründung 2004 folgte ein rascher weltweiter Aufstieg, der unter anderem der Eingliederung von Spielen wie Farmville und anderen Zusatzprogrammen in das soziale Netzwerk zu verdanken ist.
Neben Facebook gibt es zahlreiche weitere soziale Netzwerke, die sich in Aufbau und Funktionsweise unterscheiden und somit unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Zu Facebooks direkten Konkurrenten zählen unter anderen Twitter, LinkedIn, Xing und seit 2011 auch Google+.

Im Sommer des vergangenen Jahres startete auch in Deutschland das neue soziale Netzwerk aus dem Hause der größten Suchmaschine Google. Das 1998 gegründete US-Unternehmen bietet neben der klassischen Web-Suche auch vielfältige andere Dienste an, wie zum Beispiel das Videoportal YouTube, einen eigenen E-Mail-Dienst, Google Maps und seit Mitte des Jahres 2011 auch das soziale Netzwerk Google+. Dieses ist für Nutzer kostenlos, denn wie Facebook verdient auch Google sein Geld vor allem mit Online-Werbung. Aktuell nutzt nur ein vergleichsweise kleiner Anteil der Deutschen Google+, während bei Facebook weitaus mehr Privatpersonen, aber auch Prominente und Unternehmen vertreten sind. Allerdings steigt die Zahl der Google+ – Nutzer von Tag zu Tag an, meistens sogar schneller als die der Facebook-Nutzer, wodurch Google+ bezogen auf die Zahl seiner User immer weiter zu Facebook aufschließt.

Trotzdem gibt es noch viele Deutsche, die von dem neuen Netzwerk Google+ noch nie etwas gehört haben, aber regelmäßig Facebook nutzen, so auch Alexander Koch. aus Bad Salzuflen. „Ehrlich gesagt wusste ich bis eben gar nicht, dass es Google+ überhaupt gibt, all meine Freunde sind bei Facebook“, wundert sich der 16-jährige Realschüler.
Google+ bietet Usern die für fast alle sozialen Netzwerke typischen Funktionen wie das Anlegen eines eigenen Profils, das Teilen von Fotos, Videos oder Links, eine Chat- und Videochat-Funktion und die Möglichkeit sich mit anderen Nutzern auszutauschen sowie eigene Beiträge zu formulieren.
Die Kontakte, die bei Google+ hinzugefügt werden, müssen vom Nutzer in verschiedene „Kreise“ eingeordnet werden, die er selbst erstellen und verwalten kann. Wie im echten Leben gibt es dann bei Google+ zum Beispiel den Familien-, Freundes-, oder Bekanntenkreis. Dies ist eine Besonderheit von Google+, die es in anderen Netzwerken wie Facebook nicht gibt.
„Google+ ist meiner Meinung nach eine gute Alternative zu Facebook, mir gefällt besonders, dass ich meine Freunde in verschiedene Kreise einteilen kann“, findet Martin Brockmeier., Informatikstudent aus Lemgo. „Die grafische Gestaltung von Google+ finde ich auch sehr gelungen, da fühlt man sich gleich wohl“, ergänzt er.
Eine weitere Innovation von Google+ ist die Videochatfunktion „Hangout“, die es einem Nutzer ermöglicht, einen Videochat mit bis zu zehn anderen Personen gleichzeitig zu starten.
„Ich bin gerne bei Google+ und treffe mich dort im Videochat mit meinen Freunden. Obwohl die meisten von ihnen nur Facebook haben, habe ich es geschafft, sie auch für Google+ zu begeistern“, sagt Jennifer Sander. aus Lage.

 Was bei Facebook der berühmte „Gefällt mir“-Knopf ist, ist bei Google+ das „+1“, mit dem der Nutzer Zustimmung und Gefallen an
Auch das Profil bei Google+ ist ähnlich aufgebaut wie das Profil auf Facebook und besteht aus einem Titelbild einem Profilbild, und vom Nutzer hinzugefügten Informationen zur eigenen Person.etwas ausdrücken kann.
Ebenfalls nahezu identisch zu Facebook sind die „Status“-Funktion, die Möglichkeit Beiträge und Fotos zu kommentieren und die Chat-Funktion in Google+.
Sowohl für Facebook als auch für Google+ gibt es mittlerweile gut ausgereifte Apps für nahezu alle Arten von Smartphones, wodurch der User auch unterwegs Zugriff auf nahezu alle Funktionen des jeweiligen Netzwerkes hat.
Bezüglich der Einbindung von Spielen und Apps von Drittanbietern in das jeweilige soziale Netzwerk hat ganz klar Facebook mit Tausenden verschiedenen Unterhaltungsprogrammen die Nase vorn, während Google+ noch keine solchen Zusatzprogramme besitzt. „Ich nutze sowohl Facebook als auch Google+, beide Netzwerke gefallen mir sehr gut“, erklärt Anna Gerhardt., Auszubildende aus Bad Salzuflen. „Dass Google+ noch keine Spiele oder Apps hat stört mich wenig, da ich diese auch auf Facebook fast nie benutze“, verrät die 18-Jährige.
Was den Datenschutz angeht sind beide Netzwerke ungefähr gleichauf. Ein Vorteil von Google+ ist es allerdings, dass der Nutzer direkt beim Erstellen eines Beitrages einzelne Personen oder Kreise auswählen kann, für die dieser sichtbar sein wird
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